Gewerkschaft erhält keinen Sitz im Stadtwerke-Aufsichtsrat

PINNEBERG

Die Gewerkschaft Verdi wird kein Mitglied im Aufsichtsrat der Pinneberger Stadtwerke stellen dürfen. Das teilt die Verwaltung nun dem Hauptausschuss mit, nachdem die Gewerkschaft um die Aufnahme in den Aufsichtsrat gebeten hatte. Dem Aufsichtsrat gehören aber nur sechs Ratsmitglieder an, zwei Arbeitnehmervertreter sowie die Bürgermeisterin. Diese Zusammensetzung sei bindend und könne nicht ohne Satzungsänderung erweitert werden, so die Stadt. Nach den Querelen um den umstrittenen Geschäftsführer Sven Hanson wollte Verdi im Aufsichtsrat beratend tätig werden.