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BARMSTEDT/HEIDE

Wie kann man den Betrieb der Badewonne in Barmstedt noch klimafreundlicher gestalten? Mit dieser Fragestellung haben sie die Studenten der Fachhochschule Westküste (FHW) beschäftigt. Bennet Robeck, Yuheng Wang und Nick von Bargen legten das überzeugendste Konzept vor und erhielten den mit 1000 Euro dotierten Preis, der vom Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW) ausgeschrieben worden war. Bewerben konnten sich Studententeams aus dem Studiengang „Green Energy“ der Fachhochschule Westküste in Heide in Kooperation mit je einem beteiligten Stadtwerk.

„Die Gewinner haben ein intelligentes Konzept entwickelt, um die CO-Emissionen des Schwimmbads durch eine ökologischere Gestaltung der Energieversorgung deutlich zu reduzieren“, sagte VSHEW-Geschäftsführer Roman Kaak bei der Preisverleihung. Die Studenten hatten dargelegt, wie sich die CO2-Emissionen durch eine Neugestaltung und Anpassung der Wärme- und Stromversorgung des Schwimmbads zu wirtschaftlich tragfähigen Bedingungen reduzieren lassen könnten. Durch eine Dachsanierung, Photovoltaiktechnologie und durch Verwendung einer Wärmepumpe im angrenzenden See könnten die Emissionen jährlich um 52 Tonnen reduziert werden. Würde alles umgesetzt entspräche die Veränderung einer Verringerung der CO-Belastung von mehr als 21 Prozent.

Außer den Gewinnern wurden bei der Preisverleihung auch die Wettbewerbsbeiträge von drei weiteren Studententeams lobend geehrt. So hatten Janek Brütt, Alina Herzog und Anja Rathjen für die Stadtwerke Wedel eine Analyse und Konzeptentwicklung für den Bereich der Elektromobilität erarbeitet – vorrangig für Privatkunden. Für ein definiertes Wohngebiet hatten sie eine technische Analyse des bestehenden Verteilnetzes erstellt und berechnet, wie sich insbesondere der Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur auf das Netz und dessen Stabilität auswirken.

Um das Thema Blackout und eine Notfallversorgung sowie zellulare Netze für Quickborn ging es bei der Projektarbeit von Fynn Lüders, Mario Springer und Merle Wickbold. Danach ist in solchen Krisensituationen der nichtöffentliche UKW-Landfunkdienst von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben einem Satellitenfunk überlegen. Die Struktur für den BOS-Funk gewährleistet beispielsweise eine sichere Verbindung mit umliegenden berechtigten Behörden und Organisationen. Durch die Standardisierung des Systems sollen die Sicherheitsbehörden schneller und strukturierter agieren können und hätten einheitliche Frequenzbereiche.