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Klimaneutrales Mineralwasser aus Husum
HUSUM/BERLIN
Auf der Internationalen Grünen Woche“ in Berlin hat der Husumer Mineralbrunnen im Beisein von Schleswig- Holsteins Umweltminister Jan Phillip Albrecht sein klimaneutrales Husumer Mineralwasser vorgestellt. Mit dieser Zertifizierung werde ein weiterer Schritt zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit unternommen, teilt das Unternehmen mit. Durch die Firma Climate-Partner seien die CO-Emissionen der Produktions- und Lieferkette von Husumer Mineralwasser berechnet und durch ein Ausgleichsprojekt in Uganda kompensiert worden. So konnte das Mineralwasser als klimaneutral ausgezeichnet werden.
Der Husumer Mineralbrunnen sei seit vielen Jahren aktiv im Umweltschutz und habe erhebliche Investitionen getätigt, um seine CO-Emissionen zu verringern, so das Unternehmen weiter. Unter anderem seien Frischwasser-, Strom und Gasverbrauch sowie das Restmüllaufkommen reduziert und das Unternehmen auf 100 Prozent regionalen Ökostrom der Husumer Stadtwerke umgestellt worden. Zudem speise die Firma selber Solarstrom ins Netz ein. In Zusammenarbeit mit Climate-Partner seien die Emissionswerte sämtlicher Produkte, die am Standort Husum abgefüllt werden, erfasst worden. Die nach internationalen Standards berechnete CO-Bilanz beinhalte die Unternehmens- Emissionen, Rohstoffe, die Verpackung sowie die Logistik bis zu m Endkunden. Unvermeidbare Emissionen würden über das Klimaschutzprojekt „Sauberes Trinkwasser in Uganda“ ausgeglichen. Dieses Projekt ermöglicht Menschen den Zugang zu sauberem Trinkwasser, ohne dass sie es abkochen und dabei wieder CO-Emissionen freisetzen müssen. Durch den Emissionsausgleich seien für 2020 insgesamt 4139 Tonnen CO kompensiert worden.
„Für das Energiewendeland Schleswig- Holstein ist es ein wichtiger Baustein, dass die heimische Wirtschaft in Klimaschutzprojekte investiert. Dieses Umdenken ist ein starkes Signal“, lobte Umweltminister Albrecht. Mineralbrunnen- Geschäftsführer Peter Knopp erklärte: „Als mittelständisches Familienunternehmen mit kurzen und schnellen Entscheidungswegen engagieren wir uns gerne für die Zukunft unserer Region und unserer Kunden.“